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Périgord Vortrag - Freundeskreis Heppenheim - Le Chesnay e.V.

Freundeskreis Heppenheim - Le Chesnay
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Périgord Vortrag

„Höhlen, Burgen, Schlösser – Périgord“
 
Vortrag von Dieter Maupai
 

Am Freitag, den 6. März war der Frankreichkenner Dieter Maupai bereits zum dritten Mal als Referent zu Gast beim Freundeskreis Heppenheim-Le Chesnay. Diesmal war sein Thema das Périgord.
 
Warum ist das Périgord so beliebt bei Touristen, nicht nur solchen aus Großbritannien? Dies liegt nicht nur an den Kriminalromanen „Bruno, Chef de Police“ von Martin Walker, in denen die Kulinarik aber auch die wunderbaren Landschaften eine wichtige Rolle spielen.
 
Das Périgord entspricht dem heutigen Departement Dordogne, benannt nach dessen Hauptfluss. Historisch und ethnologisch wird die Bezeichnung Périgord verwendet.
 
Seit dem frühen Mittelalter war die Gegend zwischen England und Frankreich umstritten und die Frontlinie verlief  mitten hindurch und wurde durch Burgen und Wehrdörfer (Bastiden) geprägt. Der Hundertjährige Krieg ist noch heute in der Erinnerung gegenwärtig. Auch sonst mussten die Menschen unter den Religionskriegen und dem Bauernkrieg leiden. Eine Katastrophe für den Weinbau war der Reblausbefall im 19. Jahrhundert, der zu einem wirtschaftlichen Niedergang führte.
 
Das Périgord ist in vier Regionen unterteilt: Das schwarze, das weiße, das grüne und neuerdings das violette Périgord.
 
Vor allem das „schwarze“ Périgord ist durch seine Höhlen und Burgen bekannt. Die berühmteste Höhle ist Lascaux mit ihren prähistorischen Wandmalereien. Sie ist heute für das Publikum gesperrt und wurde komplett nachgebaut. Im Vézère-Tal wurde ein Museum für unseren direkten Vorfahren, den Cro Magnon-Mensch, benannt nach der gleichnamigen Grotte, errichtet. Berühmt sind die Gärten von Marqueyssac, die Burg Castelnaud mit ihrem Kriegsmuseum und das Schloss Les Milandes, wo Josefine Baker mit ihren Adoptivkindern wohnte. Besonders schön ist auch die Stadt Sarlat. Viele Felsengalerien waren bis in die Neuzeit bewohnt und dienten den Menschen als Zufluchtsstätte.
 
Im „weißen“ Périgord, nach dem weißen Kalkstein benannt, liegt die Hauptstadt Pèrigeux.
 
Das „violette“ Pèrigord verdankt seinen Namen dem Weinbau. Bekannt ist der Wein von Bergerac.
 
Die vielen schönen Fotos machten Lust auf eine Reise in das Périgord. Herr Maupai ging in seinem ausführlichen Vortrag auch auf Landwirtschaft und Kulinarik ein: Obst- und Weinbau, Walnüsse, Trüffel und Gänsespezialitäten, vor allem die berühmte Gänsestopfleber.
 
Wie auch sonst bei seinen Vorträgen bot Herr Maupai eine regionale Spezialität an: Diesmal schwarze Trüffel aus Schokolade.
 
Der Erste Vorsitzende Helmut Bechtel dankte Dieter Maupai mit einem Weinpräsent für seinen Vortrag.

(Text: Franziska Clar-Bergmann, Bilder: Helmut Bechtel)
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