Monet-Ausstellung im Städel
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Fahrt zur Ausstellung „Monets Küste“
Am Freitag, den 8. Mai fuhren 16
kunstinteressierte Mitglieder des Freundeskreises Heppenheim-Le Chesnay nach
Frankfurt, um die Ausstellung „Monets
Küste“ im Städel-Museum zu besichtigen. Die Gruppe fuhr wieder mit der Bahn und
Bärbel Geisler hatte alles bestens organisiert.
Die sehr umfangreiche und gut
besuchte Ausstellung widmet sich der Küste des normannischen Fischerorts
Etretat. Sie präsentiert rund 170 Gemälde, Zeichnungen, Fotografien und
historische Dokumente, darunter sind 24 Werke von Claude Monet.
Die Ausstellungskuratoren gingen der
Frage nach, wie der Mythos von Etretat entstand, der ein armes und unbekanntes
Fischerdorf schon im späten 19.
Jahrhundert in einen mondänen Badeort verwandelte und wie sich das Leben der
Bewohner dadurch veränderte.
Die Kreidefelsen von Etretat mit
ihren natürlichen Toren wurden schon 1837 von einem Reiseschriftsteller
beschrieben. Der Maler Eugène Isabey war als erster länger vor Ort. Es folgten
befreundete Maler, worunter vor allem Eugène Poittevin das Strandleben und den
beginnenden Tourismus beschrieb. Mit den
Malern kamen auch die Touristen, es wurden Golf- und Tennisplätze angelegt und
ein Kasino erbaut. Etretat wurde ein beliebter Urlaubsort, insbesonders für
Gäste aus Paris. Auch bekannte Schriftsteller ließen ihre Romanhandlung in
Etretat spielen.
Gustave Courbet malte 1869 sehr
beeindruckende Bilder der Wellen und der Küste. Ihm folgte Claude Monet, der
von dem Meer und seinen Veränderungen je nach den Lichtverhältnissen fasziniert
war. Er arbeitete seriell: das gleiche Motiv wurde zu unterschiedlichen
Tageszeiten dargestellt. Der zentrale Platz der Ausstellung ist Claude Monet
gewidmet.
Die Besucherinnen und Besucher
fanden die Ausstellung sehr inspirierend und ließen den Museumsbesuch anschließend
in Frankfurter Restaurants ausklingen.
(Text: F. Clar-Bergmann, Bilder: B. Geisler)